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    Smart-Home light?

    • Minifutzi
    • 31. Juli 2023 um 12:12
    • Erledigt

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    1. offizieller Beitrag
    • Minifutzi
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      Minifutzi
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      • 31. Juli 2023 um 12:12
      • #1

      Hallo Leute,

      zuerst muss ich gestehen, dass ich eigentlich gar keinen großen Wert auf Smart-Home-Funktionen lege. Auch Alexa und Co kommen mir nicht ins Haus.

      Da wir jedoch gerade neu bauen und ich es schon praktisch fände, die elektrischen Rolläden sowie die Fußbodenheizung per Handy steuern zu können, habe ich mich mal etwas ins Thema eingelesen und hatte beschlossen, für die genannten Komponenten ein KNX-System zu verbauen.

      Nun haben mir aber schon einige Fachkundige geraten, dass dies in diesem beschränkten Umfang keinen Sinn machen würde. Wenn ich nicht auch alle möglichen anderen Hausfunktionen smart gestalten wolle, wäre KNX viel zu umständlich und vor allem auch zu teuer.

      Nun gibt es ja noch diese nachrüstbaren WLAN-Module, die man hinter die entsprechenden Schalter klemmt, allerdings verbrauchen die dann ständig Strom und ich habe zig Geräte mehr im WLAN.

      Könnte ihr mir vielleicht eine Art light-Version (am liebsten kabelgebunden) empfehlen, mit der ich mein Vorhaben umsetzen kann?

    • Paul
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      Paul
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      • 31. Juli 2023 um 21:55
      • #2

      Hallo und Willkommen im Forum Minifutzi

      Zitat von Minifutzi

      zuerst muss ich gestehen, dass ich eigentlich gar keinen großen Wert auf Smart-Home-Funktionen lege. Auch Alexa und Co kommen mir nicht ins Haus.

      Wenn ich Dir jetzt schreibe das sich das ändern wird, glaubst Du mir noch nicht. Deshalb sehe es als geräuspert an :winking_face:


      Zitat von Minifutzi

      Da wir jedoch gerade neu bauen und ich es schon praktisch fände, die elektrischen Rolläden sowie die Fußbodenheizung per Handy steuern zu können, habe ich mich mal etwas ins Thema eingelesen und hatte beschlossen, für die genannten Komponenten ein KNX-System zu verbauen.

      Im Neubausegment ist verkabelt die beste Lösung.

      Zitat von Minifutzi

      Nun haben mir aber schon einige Fachkundige geraten, dass dies in diesem beschränkten Umfang keinen Sinn machen würde. Wenn ich nicht auch alle möglichen anderen Hausfunktionen smart gestalten wolle, wäre KNX viel zu umständlich und vor allem auch zu teuer.

      Ich gehe mal davon aus, das die Fachkundigen ja nicht so viel verdienen, wenn nur 10-12 Aktoren verbaut werden können/dürfen. Um jedoch auf dem System zu bleiben, sollten alle Verkabelungen vorgenommen werden. Auch der Technikschrank (Multimedia Verteiler) muss dementsprechend gewählt werden.

      Zitat von Minifutzi

      Nun gibt es ja noch diese nachrüstbaren WLAN-Module, die man hinter die entsprechenden Schalter klemmt, allerdings verbrauchen die dann ständig Strom und ich habe zig Geräte mehr im WLAN.

      Wichtig hierbei ist, entsprechende Anschlußdosen zu verbauen. Sehr tiefe, oder sog. Multimedia Dosen. Schicke ich bei Gelegenheit mal ein Foto. Und unbedingt einen Neutralleiter, bzw. durchgehende Leerrohre vom Verteiler zu den Dosen.

      Knx verbraucht auch Strom. Die WLAN Aktoren fallen in einen DeepSleep Modus. Alle 5 min oder bei Betätigung brauchen Sie ein paar milliwatt. Mit dem "Zumüllen" des eigentlichen WLAN gebe ich Dir recht. ABER. SmartHome gehört eh in VLan. D.h. abgeschottet vom privaten Netzwerk.

      Frage mal Wignatz und Homematic...gibt zwar noch andere, aber ist eher was für den ambitionierten DIYer.

      Gruß Paul

      Manchmal sitzt das Problem davor.....

    • Funkenwerner
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      Funkenwerner
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      • 1. August 2023 um 03:57
      • #3

      Google Elektronikdosen :winking_face:

      gibt es für Hohlwand

      und Mauerwerk

      Derzeit: ca 50 Shelly; Raspberry4 4 mit OH3, G Homa, Handy Android Samsung S10 Android 13, .. FB 7590AX und FB2400..

      Elektroarbeiten: Was darf ich selber machen? mein Kanal: https://www.youtube.com/user/kondy1

    • Wignatz
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      • 1. August 2023 um 11:39
      • Offizieller Beitrag
      • #4

      Moin Minifutzi und ebenfalls ein herzliches Willkommen hier.

      Paul hat schon alles wichtige aufgezählt.

      Wenn du eh am komplett verkabeln bist, dann zieh dir einfach sternformig parallel ein Buskabel / Cat7-Kabel [Anzeige] mit oder du zeihst dir jede (!!) Steckdose, Lichtschalter, Rolladen etc einzeln zum Verteiler.

      Den Verteiler musst du natürlich groß genug auswählen aber dann bist du flexibel. Dann kannst du nach und nach zb per KNX Aktoren oder Homematic Wired Aktoren (günstiger und einfacher, meiner Meinung nach) einbauen.

      Mit tiefen Dosen kannst du zudem jederzeit hinter der Steckdose oder Schalter noch ein smartes Unterputzmodul einbauen (ebenfalls erhältlich von z. B. Homematic [Anzeige] oder Shelly).

      VG

      Admin von Abenteuer Altbau sowie der größten deutschen Altbau Community auf Facebook.

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    • Minifutzi
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      Minifutzi
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      • 3. August 2023 um 16:22
      • #5

      Ich danke euch schonmal sehr für die ausführlichen Antworten!

      Ich fasse zusammen, dass ihr also ebenfalls zu einer kabelgebundenen Lösung ratet.

      Leerrohre bzw. direkt CAT7-Kabel zu jeder Dose macht vermutlich Sinn, da kaum Mehraufwand.

      Ob das CAT7-Kabel auch für KNX verwendet werden kann, darüber streiten sich ja im Netz die Geister.

      Das Kabel wird dann einfach durchgeschleift (sprich, von einer Dose gehe ich direkt zur nächsten), richtig?

      Bei Ethernet ginge das ja nicht, aber KNX (und wahrscheinlich auch die anderen) kommen wohl damit zurecht, wenn ich das richtig verstanden habe.

      Aber eins noch: wenn ich Leerrohre zu den Dosen verlege, dann läge ja in diesem Rohr das Cat7-Kabel direkt neben der 230V-Leitung und das sollte man doch vermeiden oder nicht?

      Einmal editiert, zuletzt von Minifutzi (3. August 2023 um 16:52)

    • Paul
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      • 3. August 2023 um 17:09
      • #6

      Hallo Minifutzi

      Für KNX werden meistens nur 4adrige grüne Bus-Leitungen verwendet. Davon werden nur zwei Adern (rot-schwarz) benutzt.

      Klar würde auch ein CAT7 Kabel gehen, aber die würde ich lieber zu einer Dose führen, für z.B. AccessPoints oder doch PC,TV usw.

      An einer KNX Bereichslinie kann man bis zu 256 Teilnehmer mit einem Linienverstärker anschließen.

      Vorbeugen ist jedoch das Zauberwort. Sprich: Spare nicht mit Leerrohren. Lieber eine leere Dose unter Putz belassen, als später neu Schlitzen oder gar kabelkanal.

      Gruß

      Manchmal sitzt das Problem davor.....

    • Minifutzi
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      Minifutzi
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      • 3. August 2023 um 17:26
      • #7

      OK, danke!

      Und was haltet ihr von der Methode, überall 5x1,5 zu verlegen und den BUS über die beiden freien Leitungen laufen zu lassen, so wie ich das jetzt schon häufiger gelesen habe?


      Würde die Verkabelung natürlich wesentlich vereinfachen und billiger wäre es wohl auch.

    • Paul
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      • 3. August 2023 um 17:42
      • #8

      Wenn es dabei keine interferenzen gibt, ja. Aber Bus-Leitungen sind dafür geschirmt. Und die Gefahr ist groß mal etwas zu vertauschen.

      Manchmal sitzt das Problem davor.....

    • Minifutzi
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      Minifutzi
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      • 24. Oktober 2023 um 18:32
      • #9

      Ich nochmal.
      Heute war der Elektriker vor Ort und wir haben alles durchgesprochen. Er meinte, es wäre ein nicht im Verhältnis stehender Mehraufwand die Aktoren im Schaltschrank zu platzieren, zumal die Kabelwege bei mir sehr umständlich und lang sind.
      Besser ich solle mir das mit KNX nochmal überlegen oder schauen, dass ich die Aktoren bei den Schaltern platziere, um so nur zusätzlich die BUS-Leitung legen zu müssen. Außerdem könnne man dann auch mit den analogen Schaltern noch ganz normal schalten wenn das System mal ausfiele.
      Nun habe ich mal geschaut und da scheint es ja tatsächlich entsprechende Lösungen zu geben: https://www.theben.de/unternehmen/ne…ren-von-theben/

      Was meint ihr?

    • Paul
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      • 25. Oktober 2023 um 06:41
      • #10

      Nunja. Dafür brauchst Du trotzdem die Komponenten von KNX im Schaltschrank ( Server, Linienverstärker usw.) Und Strom ja auch.

      Wie wäre es mit Unterverteilern in den Stockwerken. Oder vielleich dann doch Homemati oder Shell . Aber das installieren die Elektriker nicht gerne oder gar nicht.

      Manchmal sitzt das Problem davor.....

    • Minifutzi
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      Minifutzi
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      • 25. Oktober 2023 um 10:59
      • #11

      Das stimmt, einige Komponenten müssten trotzdem in den Schaltschrank.
      Aber wie gesagt: ich weiß ja noch nicht, welche Außmaße meine Smarthome-Ambitionen einmal annehmen werden und im Moment denke ich noch eher klein. Bei zentralen Aktoren müsste ich ja aber vorsorglich schon an alle denkbaren Stellen zusätzliche Stromkabel plus BUS-Kabel legen, auf die Gefahr hin, dass ich sie niemals brauche.
      Bei dezentralen Aktoren könnte quasi eine konventionelle Verkabelung stattfinden, nur dass ich noch eine BUS-Leitung dazulege.

      Ob es wirklich KNX werden soll weiß ich auch noch nicht. Ich habe nun schon soviel Zeit investiert mich einzulesen, aber je mehr ich lese desto ratloser werde ich.
      Mit der Verkabelung wollte ich in erster Linie dem häufigen Rat "Leg auf jeden Fall schonmal überall eine BUS-Leitung hin, dann bist du später flexibel" folgen. Dass ich damit aber auch überall die vielfache Anzahl an Stromkabeln legen muss, war mir nicht klar.

      Wir haben ein Holzständerhaus und die Kabelwege sind nicht besonders einfach. Das Haus ist sehr verschachtelt und es müssen häufig Decken durchbrochen, Stahlträger unterquert und massive Deckenbalken umgangen werden. Der Elektriker meint, dass es so schon schwierig wird, Verkabelung, Sanitärleitungen, Lüftungsanlage etc. unterzubringen. Wenn sich nun die Kabelmenge noch verdoppelt oder verdreifacht...

      Unterverteilungen in den Stockwerken bekommen wir sowieso, da Haus auch als zwei getrennte Wohneinheiten nutzbar sein soll.

      Einmal editiert, zuletzt von Minifutzi (25. Oktober 2023 um 11:20)

    • Minifutzi
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      Minifutzi
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      • 8. Mai 2024 um 14:00
      • #12

      Ich bin leider immer noch nicht weiter in der Entscheidung, wie ich es nun mache.

      Von KNX habe ich mich gedanklich schon verabschiedet, da das einfach so unverschämt teuer ist.

      Da ich wie gesagt maximal die Fußbodenheizung und die Rolläden (und vielleicht irgendwann mal noch das eine oder andere Licht) steuern will, bin ich zum Schluss bei Shelly hängen geblieben, da sich das einfach mit einer konventionellen Installation kombinieren und zur Not auch wieder zurückrüsten lässt.

      Nur ertappe ich mich dann immer wieder bei der Frage, warum es unzählig viele Funklösungen gibt, aber alles kabelgebundene irgendwie herstellerspezifisch ist, bzw. einen BUS benötigt.

      Anstatt zwischen jeden einzelnenen Stellantrieb und jedes Raumthermostatet einen Shelly zu hängen, muss es doch auch Module geben, die das für alle Stellantriebe zusammen tun und trotzdem irgendwie systemoffen sind.

      So wie es bei Homematic eine Steuereinheit im Heizkreisverteiler gibt, die über Funk oder BUS von den Raumthermostaten angesprochen wird, so könnte es doch auch einfach eine stinknormale Steuereinheit sein die mit stinknormalen kabelgebundenen Raumthermostaten kommunizieren kann, bloß dass sie über einen LAN-Anschluss verfügen müsste und schwups, könnte man sie auch über Netzwerk ansteuern.

      Ist das denn zuviel verlangt...?

    • Paul
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      Paul
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      • 8. Mai 2024 um 17:22
      • Offizieller Beitrag
      • #13

      Hallo Minifutzi


      Shelly und Fußbodenheizung wird nicht funktionieren, da es von Shelly keine FBH Stellantriebe gibt. Ich würde, wenn ich von Grund auf alles neu mache, auf Homematic setzen. Da kann man auch etliches von anderen Herstellern mit einbinden.

      Vielleicht auch Athom Homey Pro. Das ist auch sone Eierlegende Wollmilchsau. Unterstützt auch sehr viele Hersteller. Kostet so um die 400 Euronen.


      Gruß Paul

      Manchmal sitzt das Problem davor.....

      • Vorheriger offizieller Beitrag
    • Minifutzi
      1
      Minifutzi
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      • 10. Mai 2024 um 12:52
      • #14

      Die Stellantriebe müssen ja auch nicht von Shelly sein.
      Shelly wird einfach nur zwischengeschaltet und sorgt dafür, dass sich analoge Schalttechnik auch digital bedienen lässt:

      Die Fußbodenheizung mit dem Smarthome verbinden
      Wollt ihr eure Fußbodenheizung ans das Smarthome anschließen? Hier zeige ich wie es einfach und kostengünstig geht.
      iamklaus.org

      Das ist auch ja nämlich auch wieder der Nachteil eines kompletten Homematic-Systems (zumindest wenn ich es richtig verstehe), dass dort keine konventionelle Verkabelung stattfinden kann, sondern die "Server" bzw. Aktoren im Schaltschrank sitzen müssen, so wie bei KNX. Wenn ich also in 10 Jahren keinen Bock mehr auf Smarthome haben sollte, kann ich es nicht einfach zurückrüsten.

      Oder meinst du, nur die Heizung über Homematic laufen zu lassen?
      Dann bräuchte ich im Prinzip nur den Homematic-Fußbodenheizungsaktor, den ich über BUS-Kabel mit den einzelnen Raumthermostaten verbinde und könnte mir Server oder ähnliches sparen richtig? Kann ich das dann trotzdem irgendwie über eine gemeinsame App steuern? Z.B. falls ich das eine oder andere Licht über Shelly ansteuere?

      Zu diesem Athom Homey Pro habe ich mich grade mal belesen: "die Cloud-Abhängigkeit ist minimal". Gar keine Cloud-Abhängigkeit wäre mir noch lieber.


      Edit:
      Den Homematic-Server kann ich mir doch nicht sparen habe ich gerade gelesen.
      Stand alone lässt sich der Fußbodenheizungsaktor wohl nicht über Handy etc. ansteuern.

      Einmal editiert, zuletzt von Minifutzi (11. Mai 2024 um 11:38)

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