Produkttest: Shelly H&T Gen3 – WLAN-Temperatur- & Feuchtigkeitssensor
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Wignatz -
8. Januar 2025 um 21:48 -
3.396 Mal gelesen -
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Ein persönlicher Erfahrungsbericht
Vor einigen Tagen habe ich den Shelly H&T Gen3 in der "Mokka" Ausführung erworben, um die Waschküche in unserem Haus zu überwachen. Dieser Raum ist unbeheizt, grenzt direkt an den Wohnbereich und hat immer wieder mit Schimmelproblemen zu kämpfen. Der Shelly H&T Gen3 sollte mir helfen, die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte im Blick zu behalten, um frühzeitig eingreifen zu können. Nach intensiver Nutzung möchte ich hier meine Eindrücke, Erfahrungen sowie Vor- und Nachteile teilen.
Erster Eindruck und Installation
Der Shelly H&T Gen3 [Anzeige] überzeugt bereits optisch. Das matte Gehäuse wirkt modern und hochwertig. Das Display ist sehr gut ablesbar (egal aus welcher Perspektive).
Besonders positiv: Das Gerät ist kompakt und lässt sich unauffällig platzieren. Er ist mit dem mitgelieferten Ständer zum Hinstellen geeignet, kann mit zwei Schrauben an der Rückseite aufgehängt werden oder man nimmt einfach die mitgelieferten Klebepads.
Die Installation war denkbar einfach:
- Gehäuse öffnen und Batterien einsetzen (4x AA-Batterien, nicht im Lieferumfang enthalten).
- Per App (Shelly Cloud oder lokale Steuerung ohne Cloud) mit dem WLAN verbinden.
- Zusätzlich bietet der Shelly H&T Bluetooth-Unterstützung, was ich praktisch finde, falls das WLAN einmal ausfällt.
Innerhalb weniger Minuten war das Gerät einsatzbereit und lieferte präzise Messwerte direkt auf mein Smartphone. Die Messwerte werden im Batteriebetrieb allerdings nur alle 5 Minuten gesendet.
Funktionen und Features
Der Shelly H&T Gen3 bietet eine Vielzahl von Funktionen, die gerade für den Einsatz in der Waschküche ideal sind:
- Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung: Die Sensoren arbeiten präzise, und die Werte werden alle 5 Minuten aktualisiert.
- App-Unterstützung: Die Shelly-App ist intuitiv gestaltet und erlaubt es, Alarme bei bestimmten Schwellenwerten (z. B. hohe Luftfeuchtigkeit) einzurichten.
- Cloud- und lokale Nutzung: Wer Datenschutz groß schreibt, kann das Gerät auch komplett ohne Cloud betreiben.
- Batterielaufzeit: Der Hersteller gibt eine Laufzeit von bis zu 1 Jahren an, was ich als sehr praktisch empfinde.
- Display: Das integrierte Display zeigt die aktuellen Werte übersichtlich an – ein großer Vorteil für mich, da ich so nicht immer die App öffnen muss.
Vor- und Nachteile
Vergleich mit ähnlichen Produkten
Im Vergleich zu anderen Hygrometern, wie dem Aqara Temperature and Humidity Sensor oder dem Netatmo Healthy Home Coach, punktet der Shelly H&T Gen3 vor allem durch:
- Lokale Nutzung ohne Cloud: Viele Konkurrenzprodukte setzen stark auf Cloud-Dienste.
- Display: Während viele andere Geräte kein Display besitzen, ist dies beim Shelly ein entscheidender Vorteil.
- Integration: Der Shelly H&T Gen3 lässt sich in gängige Smart-Home-Systeme wie Home Assistant oder OpenHAB integrieren.
Allerdings hinkt der Shelly H&T Gen3 in Sachen Benutzerfreundlichkeit (z. B. Firmware-Updates) etwas hinterher.
Meine Szenen
Aktuell habe ich nur eine Szene installiert. Der Sensor soll mir auf mein Smartphone sofort eine Nachricht schicken, wenn die Luftfeuchtigkeit in der Waschküche über 60% steigt. Danach muss ich (aktuell noch) durchlüften. In naher Zukunft soll per Plug noch ein elektrischer Heizkörper starten. Alles sehr einfach einzurichten.
Fazit
Über den Autor
Smart Home Fan, Hobby-Blogger und Admin der Facebook-Gruppe Smart Home Community.
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