Falls Du es übersehen hast, Paul, ich hatte noch einen zweiten Beitrag oben nachgelegt. Könnte sein dass sich das mit Deinem überschritten hat und Du ihn nicht gelesen hast 😉
Beiträge von Michl77
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Der Vorteil an den Schwachstrom-Geräten, die ich ursprünglich geplant hatte, wäre halt die einfachere und ungefährlichere Handhabung. Ich bin kein Handwerker und nicht wirklich fit bei Elektroarbeiten.
Ich habe gelesen, dass die Ventile ab 12 V funktionieren (so eines zum Beispiel: https://bit.ly/3roAkDW [Anzeige])
Aber dann bräuchte ich wohl ein Netzteil...
GEKA Kupplungen traue ich immer nicht so wirklich. Hatte immer den Eindruck, dass die Dinger tropfen und eine Verwindung beim Schlauch genügt, damit sie aufgehen. Wäre in einer neuen Wohnung die bald zum Verkauf steht der Supergau. Man könnte die Schläuche massiv und dauerhaft mit der Schalteinheit verbinden - man muss sie theoretisch nie mehr abnehmen.
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Hi Paul,
also bei Deinem Ansatz sind schon echt geile Ideen dabei

Wenn ich es richtig verstehe, verlegst Du die "Schaltintelligenz" in eine smarten Plug - gute Idee! Ich habe zwei davon von Shelly und bin recht angetan davon. Das Ventil ist damit "dumm" und macht nur auf, wenn der Plug Strom reinlässt. Richtig verstanden?
Eine massive Konstruktion aus Metall hat natürlich auch eine gewisse Langlebigkeit, von daher gefällt mir den Einsatz. Da wäre eine Metallkiste mit einer Art Rasterung für die Befestigung der Elemente gut. Keine Ahnung, ob es sowas gibt.
Wenn ich kein Zigbee Mesh habe, muss ich natürlich feststellen, dass die Plugs in jedem Raum per WLAN zu erreichen sind.
Was ich mir außerdem denke: Brauche ich überhaupt 2 Ventile? Würde nicht ein Y-Stück genügen mit EINEM Ventil danach, dass beide Leitungen gleichzeitig spült? Bekomme ich ein Druckproblem?
Die Rückschlagventile waren dafür gedacht, dass sich die Leitungen nicht vermischen. Legionellen werden ja mittlerweile einer tödlichen Seuche gleichgestellt und da ist wohl auch zu verhindern, dass sich die Leitungsinhalte vermischen.
Danke für jedes Feedback!
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Hallo Paul!
Vielen Dank für Dein Feedback!
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass Strom schon vorliegt mit Steckdosen in jedem Raum. Es MÜSSTE also nicht unbedingt per Akku laufen, aber ich fühle mich wohler dabei, Wasser und Strom bei automatischen Abläufen lieber nicht zu mischen.
Für die Versorgung des UMTS-Modems bietet sich die Steckdose natürlich an, also haben wir das Problem mit dieser Stromversorgung schon mal von der Backe.
Aber der Einwand mit der Temperatur ist natürlich völlig angebracht - daran hatte ich nicht gedacht. Die Ventile von Royal Gardineer in meinem Link oben sind ja für Kaltwasser am Gartenschlauch gedacht. Ich müsste wohl mal beim Hersteller nachfragen, ob es bei Heißwasser nicht zumindest zu Verformungen kommen kann.
Ich denke ohnehin, dass ich zu jeder Vorrichtung noch einen smarten Wassermelder dazulegen. Ich habe privat schon einen von Shelly, der ist ganz pfiffig.
Gibt es sonst noch Vorschläge wie ich es umsetzen könnte?
Ich habe die Zigbee Idee doch richtig verstanden: Ich brauche eigentlich nur zur ersten Einheit eine Verbindung, diese bildet dann eine Art Kette zu den nächsten Einheiten, oder? Wäre bei meinem Anwendungsfall ja von Vorteil, falls das WLAN doch nicht vom Keller bis in den Dachboden reicht.
Danke für jede Antwort!
LG
Michael
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Hallo zusammen!
Ich bin neu hier im Forum und gleich vorab mal ein Kompliment: Sehr eindrucksvolle Ansammlung von Fachleuten

Ich habe folgende Herausforderungen, bei deren Umsetzung ich noch unsicher bin. Wir bauen in gewissen Abständen Mehrfamilienhäuser, bei denen es sein kann, dass am Anfang nur ein Teil bewohnt ist. Das hat zur Folge, dass das Wasser in den noch leeren Wohnungen steht und sich Legionellen bilden können.
Aus diesem Grunde fahren wir aktuell diese Häuser an und spülen die Wasserleitungen manuell. Ist eine nervige Idiotenarbeit, die man gefühlt "irgendwie" automatisieren könnte.
Der Ablauf ist aktuell wie folgt:
- Ein Ende des Gartenschlauchs in den Abfluss stecken
- Das andere Ende an den zentralen Kaltwasser-Anschluss der Wohnung anschließen
- Wasser aufdrehen und mindestens eine Minute laufen lassen
- Das selbe dann mit dem Heißwasser-Anschluss machen (Reihenfolge egal)
- Ab zur nächsten Wohnung
Mir schwebt nun eine Art Y-Schlauch vor, der mit Rückschlagventilen ausgestattet ist (um Vermischung zu vermeiden) sowie mit zwei Magnetventilen. Die Ventile lassen dann jeweils 1 Minute lang das kalte Wasser und danach 1 Minute lang das heiße Wasser durch. Mir ist klar, dass ich diese Vorrichtung in jeder Wohnung bräuchte.
Alles rein über eine Zeitschaltuhr zu betreiben ist mir zu passiv/autonom. Die Kontrollmöglichkeiten, die Smarthome Lösungen bieten, wären mir wichtig - schon alleine, weil dann wohl irgendwo auch ein Protokoll mitlaufen könnte, wann welche Wohnung gespült wurde.
Ziel wäre natürlich, dass die Vorrichtung nicht auch noch eine Netzstrom-Versorgung braucht, sondern über Akku/Batterie laufen könnte.
Die Fragen die mich umtreiben sind hauptsächlich:
- Wie löse ich den Zugang ins Internet, damit ich die Vorrichtungen erreichen kann? Mein Ansatz wäre ein UMTS-Modem, das gleichzeitig ein WLAN-Netz im Haus aufbaut und darüber die einzelnen Einheiten erreicht. Wir bauen in der Regel relativ kompakte 6-Familien-Wohnhäuser, weshalb das WLAN-Netz ausreichen müsste.
- Resultierend aus der ersten Frage: Welchen Standard nutze ich für die Umsetzung? Nach dem was ich gelesen habe, könnte eine Umsetzung mit Zigbee Sinn machen. Liege ich da richtig?
Meine vereinfachte Lösungsidee wäre z. B. ein Set für Gartenbewässerung von Royal Gardineer, die auf den Zigbee Standard setzen. Ich weiß nicht, ob hier Links zu Verkaufsplattformen gelöscht werden. Falls nicht, hier wäre so ein Set: https://bit.ly/3LwoqyN [Anzeige]
Kurz noch zur Kostenbetrachtung: Alleine Zeitaufwand und Anfahrt für die Spülung rechtfertigen gewisse Investitionskosten.
Was haltet Ihr von meinem Ansatz? Sollte ich es anders lösen?
Herzlichen Dank vorab!
Michael